Innere Medizin – Was ist das?

 
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Die Innere Medizin ist das zentrale Gebiet der Medizin, das sich mit dem Aufbau, der Funktion und den Erkrankungen sämtlicher Organsysteme des menschlichen Körpers befasst. Dazu gehören:

 

• das Herz-Kreislauf-System
• das Gefäßsystem
• die Atmungsorgane
• die Nieren und die ableitenden Harnwege
• das Verdauungssystem
• der Bewegungsapparat mit Knochengerüst und Bindegewebe
• der Stoffwechsel und die Hormone
• das Blut und die blutbildenden Organe

 

Internisten (Fachärzte für Innere Medizin) sind auf die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Gesundheitsstörungen und Erkrankungen all dieser Organsysteme spezialisiert. Sie sind dafür ausgebildet, sich umfassend um die gesundheitlichen Probleme ihrer Patienten zu kümmern. Egal, ob es sich um eine häufige oder um eine seltene Erkrankung handelt oder ob es darum geht, eine chronische Krankheit oder mehrere Krankheiten gleichzeitig zu behandeln.

Die wenigsten Erkrankungen betreffen jedoch nur ein Organ:
Aufgrund der vielschichtigen Wechselbeziehungen im Körper sind bei einer internistischen Erkrankung meist mehrere Organsysteme beteiligt. Deshalb ist es unerlässlich, dass es neben den einzelnen Spezialisten auch den ganzheitlich tätigen Facharzt für Innere Medizin gibt, der den Überblick über den ganzen Menschen behält. Zudem liegen – gerade bei älteren Menschen – nicht selten mehrere Erkrankungen gleichzeitig vor, sodass der Internist mit seinem umfassenden Wissen für die ärztliche Betreuung dieser Personengruppe besonders geeignet ist.

Internisten sind auf die Untersuchung und Behandlung von Erwachsenen spezialisiert – von der Jugend bis ins hohe Alter. Dabei berücksichtigen Internisten nicht nur die medizinischen Faktoren, sondern immer auch die persönliche und familiäre Krankheitsgeschichte und das Umfeld des Patienten.


Für einen Internisten steht immer der Patient als Ganzes im Vordergrund.

Häufig koordinieren Internisten die Untersuchung und Behandlung eines Patienten durch verschiedene Fachärzte. Dabei arbeiten sie eng mit anderen Spezialisten zusammen.

Auf die Ausbildung kommt es an:
Nach dem Medizinstudium muss ein angehender Facharzt für Innere Medizin mindestens eine 6-jährige Weiterbildung an einer anerkannten internistischen Weiterbildungsstätte absolvieren. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten ein Kandidat während seiner Weiterbildung erwerben muss, ist in der Ausbildungsordnung für Innere Medizin festgelegt. Besteht der Kandidat am Ende der Weiterbildungszeit erfolgreich die Facharztprüfung, so erhält er den Titel «Facharzt für Innere Medizin».




 
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