Gastroskopie (Magenspiegelung)


Mittels Gastroskopie ist es möglich, das Innere der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms zu beurteilen. Dabei lassen sich Gewebeproben (Biopsien) aus der Schleimhaut für mikroskopische Untersuchungen entnehmen. Die Untersuchung ist völlig schmerzlos.

Das Gastroskop ist ein dünner, flexibler Schlauch, an dessen Spitze sich eine hochauflösende Miniatur-Videokamera befindet. Das Bild wird auf einen Monitor übertragen und gespeichert.

Eine Gastroskopie empfiehlt sich bei Oberbauch-beschwerden, häufigem Sodbrennen, Schluckbeschwerden, unklaren Durchfällen. Probleme beim Schlucken von Speisen, Schmerzen beim Schlucken oder Blutungen aus Magen oder Speiseröhre stellen sog. Alarmsymptome dar, die eine unverzügliche Untersuchung unbedingt erfordern.

Mindestens sechs Stunden vor einer Gastroskopie dürfen Sie nichts essen. Unmittelbar vor der Untersuchung kann auf Wunsch ein kurz wirksames Schlafmittel (Midazolam) verabreicht werden („Sedierung“, „sanfte Gastroskopie“). Danach dürfen Sie jedoch 12 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und keine gefährlichen Maschinen betätigen. Für Ihre Abholung aus der Ordination muss gesorgt sein!

In unserer Ordination werden alle Patient/Innen während und nach der Untersuchung mittels Pulsoxymetrie ständig überwacht.

Die Reinigung und Desinfektion unserer Endoskope unterliegt ständigen Qualitätskontrollen. Die Befundung und der Ablauf der Untersuchung verläuft nach den Richtlinien der ÖGGH und der DGVS.


Magenspiegelung
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Patienteninformation: Gastroskopie Download (in Arbeit)

 
 

Anzahl der in unserer Ordination durchgeführten Gastroskopien: 6330. (Stand Juli 2009)

 
     
     
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